Aktuelles


Keramische Industrie von den ökonomischen Folgen der Pandemie hart getroffen

Erstmals in der Geschichte des Verbandes der Keramischen Industrie e.V. musste die Jahreshauptversammlung pandemiebedingt als Videokonferenz abgehalten werden.
VKI-Vorsitzender Joachim Heym zeichnete dann in der Videokonferenz ein dramatisches Bild über die ökonomischen Folgen der Pandemie für die deutschen Betriebe der Keramik. Hierzu angefügt die Pressemitteilung zur Jahreshauptversammlung.

27.05.2020

Nationaler Brennstoffemissionshandel gefährdet Existenz Tausender mittelständischer Unternehmen!
Bündnis Faire Energiewende: Das werden unsere Unternehmen nicht schultern können!


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Berlin: Ohne die Sorgen der mittelständischen Industrie ernst zu nehmen, hat das Bundeskabinett heute den Weg für einen nationalen Brennstoffemissionshandel ab kommendem Jahr frei gemacht. Für 10.000 Unternehmen mittelständischer Industriebranchen mit zuletzt einer Million Beschäftigten ist das angesichts der derzeitigen Belastung durch die Corona-Folgen ein Schlag ins Gesicht.
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Dr. Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer der deutschen Textil- und Modeindustrie: Den mittelständisch geprägten Industrieunternehmen in Deutschland droht nach dem aktuellen Schock durch den Zusammenbruch der Nachfrage wegen der Corona-Krise bereits ein weiterer Schlag. Der heute vom Bundeskabinett beschlossene nationale Brennstoffemissionshandel bedroht die Existenz vieler mittelständischer Unternehmen, da hier eine neue nationale Abgabe auf zwingend benötigte Brennstoffe eingeführt werden soll, die europäische und internationale Wettbewerber nicht kennen.
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Für Christoph Holler, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Keramische Industrie ist es unverständlich, dass der Entwurf für das Brennstoffemissionshandelsgesetz ohne jede Vorwarnung jetzt durchs Kabinett gejagt wurde: Nach dem Corona-Lockdown wäre es jetzt nötiger denn je, den Neustart der Unternehmen und den Erhalt von Arbeitsplätzen zu ermöglichen und zu unterstützen. Hier ist heute das Gegenteil passiert: So werden viele Unternehmen nach der Krise nicht mehr auf die Beine kommen und spätestens im nächsten Jahr endgültig in die Insolvenz getrieben.
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Das Bündnis Faire Energiewende, in dem sich mittelständische Branchen für eine faire Energiepolitik zusammengeschlossen haben, kommt zu dem Schluss: Der geplante nationale Brennstoffemissionshandel bedroht die Existenz vieler mittelständischer Unternehmen, die Brennstoffe in ihren Produktionsprozessen zwingend einsetzen müssen, aber derzeit keine bezahlbare und klimafreundliche Alternative dazu haben. Daher wird eine Verteuerung von Brennstoffen durch einen CO₂-Preis für die Unternehmen einzig und allein eine Erhöhung ihrer Produktionskosten in Deutschland bedeuten, die sie im innereuropäischen und internationalen Wettbewerb insbesondere angesichts der Corona-Krise nicht mehr tragen können. Bereits seit vielen Jahren sind zudem die Stromkosten in Deutschland insbesondere für mittelständische Unternehmen viel zu hoch und im europäischen und internationalen Vergleich nicht mehr wettbewerbsfähig. Der Hauptgrund dafür ist die ineffiziente Umsetzung der Energiewende in Deutschland und insbesondere die Höhe d er aus dem Ruder gelaufenen EEG-Umlage.
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Zum Bündnis faire Energiewende zählen:
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Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie BDG, www.bdguss.de
Bundesverband Keramische Industrie e. V., www.keramverbaende.de
Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e. V., www.textil-mode.de
Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V., www.gkv.de
wdk Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V., www.wdk.de
WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e. V., www.wsm-net.de
Verband der Deutschen Feuerfest-Industrie e.V., https://vdffi.de/
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Die Verbände im Bündnis faire Energiewende vertreten branchenübergreifend etwa 10 000 deutsche Unternehmen mit ca. 1 Million Mitarbeitenden und etwa 200 Milliarden Euro Jahresumsatz.
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www.faire-energiewende.de

20.05.2020

Gespräch am 30. April 2020 in Könitz

Mit dem pandemiebedingt nötigen Abstand haben Vertreter der Geschirrhersteller mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Albert H. Weiler über den politischen Handlungsbedarf zur Bewältigung der Krise gesprochen. Zum Branchen-Dialog in Könitz wurde die nachfolgende Pressemitteilung versendet.

05.05.2020

Corona-Pandemie
Erklärung der Cerame Unie - EU-Dachverband der Keramik

Neben den vielen Maßnahmen der Bundesregierung und der Bundesländer kommt es für die Bewältigung der Pandemie-Krise besonders auf das gemeinsame Handeln der EU an. Hierzu hat sich der europäische Dachverband der keramischen Industrie, Cerame Unie, mit der angefügten Presserklärung klar positioniert.

26.03.2020

Ökologie und Ökonomie gemeinsam denken
MdB Uli Grötsch diskutiert mit lokalen Keramikfirmen über das Klimapaket

Einer Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch folgend, diskutierten am Mittwoch, den 19.02.2020, Vertreter der Firmen Seltmann Weiden, BHS tabletop AG, sowie des Verbandes der Keramischen Industrie (VKI) die Herausforderungen des Klimaschutzpakets der Bundesregierung.
Christoph René Holler, der Hauptgeschäftsführer des VKI, erläuterte dem SPD-Bundestagsabgeordneten Uli Grötsch bei seinem Besuch, dass das Instrument der CO2- Bepreisung seinem Ziel, der Lenkungswirkung weg von fossilen Brennstoffen, nicht gerecht wird. "Ein CO2-Preis stellt nur dann ein wirksames Mittel zum Klimaschutz dar, wenn Alternativen vorhanden sind. In der Keramik besteht die Besonderheit jedoch darin, dass zum Beispiel beim Glattbrand in der Geschirrindustrie Erdgas für einen physikochemischen Prozess nach aktuellem technischen Stand zwingend notwendig ist. Eine Alternative hierfür ist auf absehbare Zeit nicht vorhanden."
Grötsch zeigte sich überzeugt, dass "jeder entsprechend seiner wirtschaftlichen Stärke einen verträglichen Beitrag zum Klimaschutz leisten müsse....

20.02.2020

Abschluss bereits in der Auftaktverhandlung
Tarifverhandlung

DIG BCE und BVKI haben bereits in der Auftaktverhandlung der Tarifrunde - Ost am 5. Februar in Leipzig einen Abschluss erzielt.
Die Beschäftigten erhalten in zwei Stufen 105 Euro mehr Gehalt und eine Erhöhung des Urlaubsgeldes. BVKI-Präsidentin Sybille Kaiser bewertet besonders positiv, dass die Gewerkschaft dem Wunsch der Arbeitgeber nach einer mit 28 Monaten langen Laufzeit gefolgt ist. Auch konnten Öffnungsklauseln für Betriebe in schwieriger wirtschaftlicher Lage verankert werden. In einer sehr sachliche Diskussion wurde von Arbeitnehmer und Arbeitgebern gleichermaßen kritisiert, dass von der Politik aktuell negative Impulse für den Industriestandort Deutschland gesetzt werden. EEG-Umlage und die rein nationale CO2-Bepreisung belasten die keramischen Werke erheblich.

06.02.2020

EEG-Umlage noch in 2020 deutlich absenken

Das Bündnis faire Energiewende sieht für eine deutliche Absenkung der EEG-Umlage bzw. eine vollständige Kompensation die nötigen haushaltspolitischen Gestaltungsoptionen für die Große Koalition. Für das Gelingen der Energiewende muss der Strompreis zwingend in Deutschland günstiger werden.

31.01.2020

Besuch des Director General des europäischen Dachverbandes Cerame-Unie

Bei seinem Besuch beim Bundesverband Keramische Industrie hat sich der Director General des europäischen Dachverbandes Cerame-Unie, Renauld Batier, über die aktuellen Themen der deutschen Keramik vor Ort informiert.
Neben der Porzellanmanufaktur Meissen stand auch eine Besichtigung der Vishay Electronic GmbH auf dem Programm. Von der Revision der Keramikrichtlinie und handelspolitischen Fragen bis hin zur Ausgestaltung des Green Deal der EU-Kommission haben der BVKI und sein europäischer Dachverband viele für den Industriestandort Europa relevante Punkte auf der gemeinsamen Agenda.

29.01.2020

VKI-Messebüro zur Ambiente

Sie finden den Verband der Keramischen Industrie während der Ambiente in Halle 4.C in den Räumen 210 und 211.

Die Öffnungszeiten sind von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Die Ambiente findet dieses Jahr vom 07.02. bis zum 11.02.2020 statt.

Ansprechpartner: Christoph Stockhammer

28.01.2020

BVKI beim Parlamentskreis Mittelstand der CDU/CSU-Fraktion

Auch im Jahr 2020 ist BVKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler wieder gerne der Einladung des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU-Fraktion gefolgt.
Eine gute Gelegenheit um gleich zu Jahresbeginn mit Abgeordneten, die für den Mittelstand eintreten, über die anstehenden Herausforderungen zu sprechen. Gerade die mittelständische Industrie benötigt mehr politische Unterstützung, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Positiv ist, dass der PKM der CDU/CSU-Fraktion Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit beim nationalen Klimaschutzprogramm konkret verankern möchte. Auch steuerpolitisch besteht Handlungsbedarf, die Spielräume für eine spürbare Entlastung zu nutzen.

16.01.2020

Industriepolitischer Gedankenaustausch mit SPD-Vizefraktionschef Klaus Adelt

Zu einem industriepolitischen Gedankenaustausch traf sich der stellv. Vorsitzende der bayerischen SPD-Landtagsfraktion
Klaus Adelt mit Vertretern der keramischen Industrie in der Verbandsgeschäftsstelle in Selb.
Hauptthema waren die absehbaren Folgen der nationalen CO2-Bepreisung für die Werke der keramischen Industrie, die
besonders stark in Bayern vertreten sind. VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler hob hervor, dass bedingt durch
den harten globalen Wettbewerb mit einem enormen Preisdruck für mehrere mittelständischen Industriebranchen das deutsche
Klimapaket zu Verwerfungen führen wird und dem dringend durch eine Entlastungsregelung entgegen gewirkt werden muss.
Abgeordneter Adelt sagte zu, hier die spezifischen Belange der Keramik an die Landesgruppe der bayerischen SPD-Bundestagsabgeordneten
zu senden, es müsse für die keramische Industrie und die heimischen Arbeitsplätze ganz klar eine Zukunft geben. Angesprochen wurde
von den Arbeitgebervertretern auch die Folgen eines politisch bestimmten Mindestlohnes, hier geraten auch tarifgebundene Branchen
je nach Höhe unter Druck. Ähnlich wie bei den Energiekosten gilt auch hier zu berücksichtigen, dass der Wettbewerb zum Beispiel in
China sitzt.

19.12.2019

Bündnis faire Energiewende fürchtet mutwillige Zerstörung der mittelständischen Industrie

Nachdem der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat den rein nationalen CO2-Preis in der ersten Stufe mehr als verdoppeln möchte, ist es nun dringend an der Zeit, konkret über die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit zu sprechen.

17.12.2019

Dr. Tillmann Blaschke zum Vorsitzenden der europäischen Geschirrvereinigung FEPF gewählt

Die Keramiker begrüßen, dass mit Herrn Dr. Blaschke, Geschäftsführer der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH, der Vorsitzende der europäischen Geschirrvereinigung FEPF ab 01. Januar 2020 und für die Dauer von drei Jahren aus ihren Reihen stammt. Dr. Blaschke wurde auf der Generalversammlung von FEPF am 21. November 2019 in Brüssel einstimmig gewählt.

02.12.2019

Stellungnahme zum Entwurf des Brennstoffemissionshandelsgesetztes (BEHG) vom 23.10.2019

Das Bundeskabinett hat am 23.10.2019 das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) zur Einführung eines nationalen Emissionshandels für Brennstoffe auf den Weg gebracht. Ziel ist lt. Aussage der Bundesregierung, das Verbrennen von fossilen Brennstoffen für den Verkehr und das Heizen schrittweise teurer und so den Umstieg auf klimafreundliche Alternativen attraktiver zu machen.

Die Industrie in Deutschland sieht sich bereits seit geraumer Zeit mit international nicht mehr wettbewerbsfähigen Strompreisen konfrontiert und müsste durch die jetzt geplante Regelung eine weitere Erhöhung ihrer Energiekosten tragen. Dadurch würde erneut die Produktion am Standort Deutschland verteuert und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen weiter verschlechtert.

Die im Bündnis faire Energiewende zusammen geschlossenen mittelständischen Industriebranchen fordern daher, dass der Einsatz von Brennstoffen in industriellen Wärmeprozessen nicht von dem geplanten nationalen Emissionshandel erfasst wird.

06.11.2019

100 Jahr Feier der DKG

Die Glückwünsche der keramischen Industrie zum 100-jährigen Jubiläum der Deutschen Keramischen Gesellschaft überbrachte BVKI-Präsidentin Sybille Kaiser beim Festakt in Dresden mit einem Grußwort. Für die Industrie stellt die DKG ein wichtiges Bindeglied zur Wissenschaft dar. Für seine Verdienste wurde der ehemalige DKG-Präsident Joachim Heym (Geschäftsführer der Schunk Ingenieurkeramik GmbH) mit der Verleihung des Rieke-Rings geehrt.

02.10.2019

VKI wirkt weiter beim Verein Porzellanstraße mit

Der Verband der Keramischen Industrie gratuliert dem neuen Vorsitzenden der Porzellanstraße, Herrn André Zaus, zur einstimmigen Wahl. VKI-Hauptgeschäftsführer Christoph René Holler gehört dem Vorstand weiter an. Aus den Reihen des VKI wurde Frau Silke Küstner von der Rosenthal GmbH zur neuen Schatzmeisterin gewählt. Neues aus der Vereinsarbeit erfahren Sie unter www.porzellanstrasse.de.

28.08.2019

Rolf-Michael Müller als VKI-Vorsitzender verabschiedet

Während der Mitgliederversammlung wurde Rolf-Michael Müller, der dem Vorstand des VKI seit dem Jahr 2001 angehört, als Vorsitzender verabschiedet. Den VKI führte Müller seit 2009. Als Geschäftsführer der CeramTec GmbH war Rolf-Michael Müller der erste Verbandsvorsitzende aus den Reihen der Fachgruppe Technische Keramik. Stellvertretend für alle Mitglieder bedankte sich der neue Vorsitzende Joachim Heym, Vorsitzender der Geschäftsführung Schunk Ingenieurkeramik GmbH, für das außerordentliche Engagement Müllers. Unter anderem hat Rolf-Michael Müller die Verbändegemeinschaft der Keramik auch im Präsidium des BDI vertreten.

21.05.2019

Joachim Heym ist neuer VKI-Vorsitzender

Während der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde Joachim Heym, Geschäftsführer der Schunk Ingenieurkeramik, Willich, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Rolf-Michael Müller an, der dieses Amt seit 2009 innehatte. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Dr. Hadi Saleh (CEO CeramTec GmbH) und Christian Strootmann (Vorstandsvorsitzender der BHS tabletop AG) gewählt. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurden Marcus Flemming (Geschäftsführer Döbrich & Heckel), Roland P. Rauschert (Geschäftsführer der Paul Rauschert Steinbach GmbH), Gaby Schupp (Vorstandsmitglied der Villeroy & Boch AG), Christian R. W. Seltmann (Geschäftsführer der Porzellanfabriken Christian Seltmann GmbH) sowie Uwe Dötsch (Geschäftsführer der Zehendner Keramik GmbH) an. Die vollständige Presseinformation ist als pdf-Datei beigefügt.

21.05.2019

Stabübergabe in der Fachgruppe Technische Keramik

Marcus Flemming, Geschäftsführer der Döbrich & Heckel GmbH & Co. KG, ist von den Mitgliedern der Fachgruppe Technische Keramik des VKI zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge des langjährigen Fachgruppenvorsitzenden Joachim Heym an, der zum neuen VKI-Vorsitzenden gewählt wurde und somit künftig alle Teilbranchen repräsentiert.
Der neue Vorsitzende der Fachgruppe Technische Keramik wird von Dr. Carsten Rußner, Geschäftsführer Kyocera Fineceramics Precision GmbH, unterstützt, der zum Stellvertreter bestimmt wurde.

20.05.2019

#freiraumfürmacher wächst weiter -Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge


Kompetenz im Bereich Keramische Industrie – keine andere Region kann damit in dem Maße aufwarten wie das Fichtelgebirge. Nach wie vor hat unser Landkreis in diesem Bereich europaweit die Nase ganz vorn und will das künftig auch wieder deutlich stärker herausstellen. Zu diesem Zweck haben sich führende Köpfe vergangene Woche offiziell zur "Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge" zusammen geschlossen und wollen sich unter diesem Label offensiv vermarkten. Ziel ist unter anderem die Werbung von Fachkräften.

Unter dem Dach der "Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge" kooperieren künftig: der Verband der Keramischen Industrie, der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge mit seiner Entwicklungsagentur und der Wirtschaftsförderung, das Porzellanikon mit seinen Standorten Selb und Hohenberg a. d. Eger, das Forum Kreativwirtschaft Fichtelgebirge, das Berufsschulzentrum Selb, die IHK Oberfranken und das EZD (Europäisches Zentrum für Dispersionstechnologien) aus Selb.

Christoph Holler, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Keramischen Industrie sagt dazu: "Das Fichtelgebirge kann stolz sein auf sein Potential. Wir sind die europaweit bedeutendste Region in Sachen Keramik. Die Umsatzzahlen sprechen für uns. Neben namhaften Geschirrherstellern haben sich besonders im Bereich der technischen Keramik Unternehmen von Weltrang angesiedelt und eine positive Entwicklung genommen." Diese Position vertritt auch Landrat Dr. Karl Döhler: "Wir müssen unsere Stärken besser herausstellen und gemeinsam kann man auf diesem Weg mehr erreichen. Das belegt unsere erfolgreiche Regionalmarketingkampagne #freiraumfürmacher, mit der wir ein positives Image unseres Fichtelgebirges transportieren. Die Kompetenz in Sachen Keramik ist eines von vielen Pfunden mit denen wir um Fachkräfte werben können."

"Hier im Fichtelgebirge vereinigen sich Tradition und Moderne. Vor diesem Hintergrund kann ich mir keinen besseren Standort für eine Innovationsregion Keramik vorstellen. Wir müssen mehr für uns werben, das Porzellanikon als Staatsmuseum ist da ein herausragender Imageträger und eine ideale Plattform für die anschauliche und lebendige Präsentation der Technischen Keramik und deren Anwendungen in all ihren Facetten", ergänzt der Direktor des Porzellanikons, Wilhelm Siemen.

Dr. Bernhard Nitzsche führt als Leiter des Berufsschulzentrums Selb das Thema Ausbildung ins Feld: "In der Innovationsregion Keramik Fichtelgebirge ist Ausbildung auf höchstem Niveau seit Jahren gewährleistet. Es ist kein Zufall, dass Schüler und Studenten aus dem ganzen Bundesgebiet nach Selb kommen, um sich hier ausbilden zu lassen. Betrachtet man die Werdegänge unserer Absolventen dann sind viele von ihnen heute in den größten Firmen auf der ganzen Welt zu finden und natürlich profitieren auch die Unternehmen vor Ort von der Ausbildungskompetenz im Fichtelgebirge." Der Leiter des EZD in Selb, Dr. Felipe Wolff-Fabris spricht von einer "hervorragenden Kooperation". "Wissenschaft und Forschung sind ein elementarer Baustein in einer Innovationsregion. Beides vereint das EZD, das sich nicht umsonst europäisches Zentrum nennen darf. Wir müssen, was die Kompetenz der Region angeht, wirklich nicht länger bescheiden sein."

Ziel ist, im ersten Schritt die Kommunikation aller Akteure unter dem neuen Dach der Innovationsregion zu bündeln und eine gemeinsame Strategie im Bereich Marketing zu entwickeln. Die nächsten Treffen sind bereits vereinbart.

02.05.2019

Staatssekretär Roland Weigert am VKI-Stand


Bei der diesjährigen Hannover Messe konnten der stellvertrete Fachgruppenvorsitzende Markus Flemming und VKI-Hauptgeschäftsführer
Christoph Holler den neuen Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Herrn Roland Weigert
am VKI-Gemeinschaftsstand begrüßen. Dort nahm sich Staatssekretär Weigert Zeit für Gespräche mit Mitgliedsunternehmen über neue
Entwicklungen in der Technischen Keramik und industriepolitische Schwerpunktthemen.

08.04.2019

Unified Water Label - Veranstaltung während der ISH am 13. April ein Erfolg
Veranstaltungsraum mit 115 Personen voll besetzt


Das Unified Water Label stellte sich während der Messe ISH in Frankfurt am 13. März erneut vor. Dabei wurde auf das neue Design des Label eingegangen, mit dem vier bestehende Kennzeichnungssysteme vereint werden.
Die anwesende DG Environment unterstützte die Industrieinitiative und betonte, dass es wichtig sei, dieses Ziel 80% Marktabdeckung zu erreichen. Kommt es nicht zu einem Voluntary Agreement, d.h. das Ziel wird nicht erreicht, wäre die EU gezwungen ein obligatorisches Öko-Design-Energielabel einzuführen.

19.03.2019

Technische Keramik auf der Hannover Messe Industrie (1.-5. April 2019)


Unter dem Sogan Think Ceramics stellen auf der kommenden Hannover Messe BachRC, CeramTec, Döbrich & Heckel, H.C. Starck Ceramics, Porzellanfabrik Hermsdorf, Rauschert, Sembach und Schunk Ingenieurkeramik auf dem gemeinschaftsstand des VKI in Halle 3 - Stand K08.
Mittels des unten stehenden Link bieten wir Ihnen eine kostenlose Eintrittskarte für die Hannover Messe an. Die PDF kommen Sie letztlich auf die Registrierungsseite www.hannovermesse.de/ticketregistrierung?b8uny (siehe auch Link unten) der Hannovermesse oder www.keramverband.de/content/de/aktuelles/aktuelles.php?li=10.

Wir würden uns freuen Sie während der Messe begrüßen zu dürfen.

11.01.2019

Tag der Technischen Keramik im Porzellanikon


Mit Impulsvorträgen und Informationsständen waren Mitgliedsunternehmen beim Tag der Technischen Keramik im Porzellanikon am 27. Oktober 2018 präsent. Die Besucher konnten sich über das Innovationspotential der Technischen Keramik direkt bei Experten informieren.
An der Diskussion beteilitgen sich: im Bild von links -- Prof. Dr.-Ing. Walter Krenkel [Uni Bayreuth], Prof. Dr. Alexander Michaelis [Uni und FhG IKTS Dresden], Johannes Marchl [Bayern2], Dr. Michael Götz [CeramTec GmbH], André Hiemann [Schunk Ingeniuerkeramik GmbH] und Dr. Carsten Rußner [H.C. Starck Ceramics GmbH]. Der VKI e.V. dankt dem Projektträger, dem Forschungszentrum Jülich, und den Diskussionsteilnehmern für das Engagement.

Ansprechpartner im VKI:
Christoph René Holler
Hauptgeschäftsführer
Tel. 09287/808-0

27.10.2018

Bundesregierung muss mittelständische Industrie mehr stärken
Dialog mit Mike Mohring, MdL, Landesvorsitzender der CDU Thüringen


Die Mitglieder des Bundesverbandes Keramische Industrie haben auf ihrer Jahrestagung in Eisenach bekräftigt, dass die Bundesregierung auf die wettbewerbsschädlich hohen Energiekosten in Deutschland endlich mit einem nachhaltigen Finanzierungskonzept zur Energiewende reagieren muss.

BVKI-Präsidentin Sybille Kaiser betont, dass es nicht ohne negative Folgen für die Wirtschaft auf Dauer funktionieren wird, die Energiewende alleine über den Strompreis zu finanzieren.

Des Weiteren begrüßt sie, dass sich der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden-Konferenz, Herr Mike Mohring, mit einem von ihm eingebrachten Vorschlag für eine wettbewerbsfähigeSteuerordnung, dem Dialog mit den BVKI-Mitgliedern in Eisenach gestellt hat.

Die komplette Pressemitteilung ist als Download hinterlegt.

Ansprechpartner im BVKI:
Christoph René Holler
Hauptgeschäftsführer
Tel. 09287/808-0

25.10.2018

FSKI unterstützt das "Unified Water Label" des European Bathroom Forums


Das Unified Water Label ist eine freiwillige Maßnahme der Industrie zur Kennzeichnung von Wasser- und Energieverbrauch von Armaturen und Sanitärausstattungsgegenständen. Aktuell sind 143 Marken mit ca. 10.900 Produkten registriert. Unified Water Label wird von 63 Organisationen unterstützt.
Die Integration nationaler Kennzeichnungssysteme, z.B. aus Protugal, Schweden und der Schweiz, ist nahezu abgeschlossen. Die überarbeiteten Anforderungen zur Kennzeichnung werden in Kürze im Internet veröffentlicht.
Die Adresse lautet www.europeanwaterlabel.eu

Ansprechpartner im FSKI:
Martin Hartmann
Tel. 09287/808-42

Weitere Informationen:

08.10.2018

Gemeinsame Erklärung zum Spitzengespräch von IG BCE und BVKI

Am Dienstag, dem 27. Februar 2018, sind Vertreter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) unter Leitung von Ralf Sikorski, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes und das Präsidium des Bundesverbandes Keramische Industrie unter Leitung der Präsidentin Sybille Kaiser zu einem Spitzengespräch in Frankfurt zusammengekommen.

Erwartungshaltung an künftige Bundesregierung
Die Sozialpartner erwarten von der künftigen Bundesregierung eine zukunftsorientierte Industriepolitik, die die Transformation in eine digitale, nachhaltige und wachstumsorientierte Wirtschaft und Gesellschaft schafft.

Systemwechsel bei der Finanzierung der Energiewende
Eine weitere ausschließliche Finanzierung der Energiewende über den Strompreis würde den Industriestandort Deutschland erheblich schwächen. Die Sozialpartner treten gemeinsam dafür ein, dass die Bundesregierung den Systemwechsel bei der Finanzierung der Energiewende anstößt. Eine Ersetzung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) ist erforderlich.

Stärkung der Flächentarifverträge
Die Tarifbindung geht in Deutschland zurück. Dies stellt eine Herausforderung für die Sozialpartner dar, aber auch für die Politik. Zur Stärkung der Flächentarifverträge sollte der Gesetzgeber bei Regulierungen den Tarifvertragsparteien Gestaltungsspielräume ausschließlich in tarifgebundenen Unternehmen für branchenspezifische Lösungen eröffnen.

Sozialversicherungen dauerhaft stabilisieren
Um die Sozialversicherungen dauerhaft, auch im Falle einer sich abschwächenden Konjunktur, zu stabilisieren, treten die Sozialpartner dafür ein, versicherungsfremde Leistungen, wie beispielsweise die Mütterrente, aus Steuermitteln zu finanzieren. Der Faktor Arbeit darf nicht durch zusätzliche Lohnnebenkosten in Deutschland verteuert werden.

Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit stärken
Die Sozialpartner wollen gemeinsam Formate entwickeln, die die Innovationsfähigkeit und die Nachhaltigkeitsstrategie der Keramischen Industrie deutlicher herausstellt und in der Öffentlichkeit sichtbar werden lässt.

Ansprechpartner IG BCE:
Hans-Joachim Gerloff, Gewerkschaftssekretär, IG BCE Hauptverwaltung, Hannover,
Tel. 0511/7631-315

Ansprechpartner BVKI:
Christoph René Holler, Hauptgeschäftsführer, Bundesverband Keramische Industrie e. V., Selb,
Tel. 09287/808-0

27.02.2018