Aktuelles
Keramik-Arbeitgeber fordern Entlastung in 2027
Für die Keramik-Arbeitgeber kommt es bei den von der Bundesregierung jetzt eingeleiteten Reformprozessen mit absoluter Priorität darauf an, dass die Betriebe in 2027 entlastet werden. So ist für Sybille Kaiser, Präsidentin des Bundesverbandes der Keramischen Industrie, zwingend, dass die Lohnzusatzkosten im kommenden Jahr auf 40% sinken! Ein reines Einfrieren von im internationalen Vergleich Höchstbeiträgen der deutschen Arbeitgeber wäre kein echter Erfolg. Zumal in der Zwischenzeit fast überall Konsens bestehet, dass die Höhe der Arbeitskosten in vielen Branchen eine wettbewerbsfähige Produktion nicht mehr ermöglichen. In der mittelständischen Industrie wird die Ansage von Bundeskanzler Friedrich Merz, dass die Wettbewerbsfähigkeit beim Regierungshandeln künftig Priorität eingeräumt wird, sehr begrüßt, unterstreicht BVKI-Präsidentin Sybille Kaiser.
Zu dieser Vorfahrt für Wettbewerbsfähigkeit gehört dann aber auch zwingend, dass die nationale CO2-Bepreisung für Produktionswerke gestrichen wird. Die Bundesregierung kann nicht ohne Rücksicht auf internationale Entwicklungen ein Instrument in Kraft lassen, welches zum Energiepreis-und Inflationstreiber mutiert ist! Mit dem nationalen CO2-Preis werden heimische Betriebe inzwischen mit Ansage ins Ausland vertrieben. Dies ist auch klimapolitisch keine kluge Politik. BVKI-Präsidentin Sybille Kaiser fordert eine künftig in Gleichklang mit der EU ausgerichtete Politik. In einem Binnenmarkt können unterschiedliche Dekarbonisierungspfade nicht funktionieren. Wenn die Klimaneutralität in Brüssel auf 2050 festgelegt ist, wird dies so in nationales Recht überführt werden müssen. Damit es in Deutschland wieder Planungssicherheit für Investitionen gibt, muss es jetzt sehr schnell zu verbindlichen Kursänderungen kommen.
Ansprechpartner:
Christoph René Holler
Hauptgeschäftsführer
Bundesverband der Keramischen Industrie e. V.
Ludwigsmühle 4
95100 Selb
Tel.: 09287/808-0
Holler@keramverband.de
www.keramverbaende.de
17.07.2026
Pressemeldung Keramik-Arbeitgeber fordern Entlastung in 2027
Keramverbände beim Tag der Deutschen Industrie 2026 – Zeit für Reformen
Nach mehreren Jahren ohne Wachstum und dem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland haben zahlreiche Industrievertreter beim TDI 2026 die Bundesregierung nun aufgerufen mehr Geschwindigkeit bei den anstehenden Reformen aufzubauen.
Zu lange wurde in Berlin und Brüssel nicht entschlossen auf schlechten Rahmenbedingungen für Produktionswerke reagiert. Neben dem Bürokratiewahnsinn werden Arbeitgeber durch ständig steigende Lohnzusatzkosten und Höchstpreise für Energie erdrosselt.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat in seiner Rede zugesagt in diesem Jahr große Reformpakete in die konkrete Umsetzung zu bringen. Viel Beifall haben Digitalminister Karsten Wildberger und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für ihre treibende Rolle im Reformprozess erhalten.
BDI-Präsident Peter Leibinger und dem Team des BDI ist eine große Industrietagung mit vielen Impulsen für neue Investitionen in Deutschland gelungen.





























































































